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Moutiers (F) - Sampeyre (I)

 

Transalp 2018

von Moutiers (F) nach Sampeyre (I)

Teilnehmer: Klaus und Thomas
 

 

 
Tag

Beschreibung der Etappe

Entfer-
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(km)
Höhe
(m)
Bilder

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mit Höhen-
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24.08..2018

 1. Tag Moutiers - Refuge De Gittamelon

Nachdem es in der Nacht geregnet hat starteten wir um 9:40 Uhr nach einem typischen französischen Frühstück in Moutiere. Der Himmel war noch Wolkenverhangen als wir das Strässchen in Richtung Saint Martin de Belville befahren. Die Straße führt leicht ansteigend an kleinen Dörfern vorbei nach Saint Martin de Belville wo wir erst einmal Rast machen und den Akku des E-Biks nachladen. In unserem heutigen Ziel ist keine Lademöglichkeit vorhanden. Am kommenden Tag müssen einige Höhenmeter absolviert werden. Um kein Risiko einzugehen lade ich den noch dreiviertel vollen Akku noch einmal. Nach einer guten Stunde Pause setzen wir unsere Etappe zum Rifugio De Gittamelon fort. Die bisher geteerte Straße wurde schmaler und ging in einen gut fahrbaren Schotterweg über. Diesem folgen wir bei herrlichem Ausblick in die Berge zum Refuge de Gittamelon, unserer heutigen Unterkunft. Als Abendessen giebt es ein für die Gegend typisches Gericht den Tartaflette (Kartoffelauflauf). Die Unterkunft stellt sich als uhrige Hütte ohne Strom, aber mit warmem Wasser dar. Der Schlafraum besteht aus 18 Betten die immer als 4-Bett Abteil abgetrennt waren. Da wir alleine übernachten, konnten wir uns entsprechend ausbreiten.

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25.08.2018

 2. Tag: Refuge De Gittamelon (F) - Bramans (F)

 Der heutige Tag beginnt recht kühl mit Nebel der sich aber bald lichten sollte. Nach dem Frühstück starten wir um 8:40 Uhr nachdem wir uns bei der Hüttenwirtin verabschiedet hatten. Der Weg führte uns immer weiter und höher in die Berge hinein. Wir folgen den großen Strommasten, die neben dem Weg entlang aufgestellt sind. Nach gemächlichem Anstieg auf der Schotterstraße wird diese immer steiler. Wir müssen einige heftige Anstiege zum Pass "Petit Col des Encombres" meistern. Hier habe ich den Vorteil mit dem E-Bike, dass ich auch diese Strecken auf dem Bike bleiben kann. Klaus durfte (musste) absteigen und die ein oder andere Rampe schieben. Die Passhöhe (2.400m) ist recht unspektakulär, lediglich einige Hochspannungsmaste stehen hier. Mittlerweile hat sich der Nebel verzogen und wir können den wolkenverhangenen Himmel sehen. Nach kurzer Rast fahren wir über einen, zum Teil nicht fahrbaren Trail, an den kleinen Siedlungen, Les Rateux, Beaune, und Traversaz, La Buffaz vorbei nach St. Michele de Maurianne. Nun folgt eine recht lange Asphaltstrecke, zuerst über Nebenstraßen und anschließend direkt neben der der Autobahn entlang nach Mondane und auf einem Radweg weiter in Richtung Bramans. Hier könnten wir wieder in einen Pfad abbiegen. Bald stellt sich heraus, dass dieser wegen eines Erdrutsches gesperrt ist. In Anbetracht der Zeit und aufgrund der vielen frischen Spuren wagten wir uns über diesen Erdrutsch, um nach Bramans zu kommen. Als letzte Herausforderung des heutigen Tages gilt es noch eine recht baufällige Brücke zu überwinden um dann das letzte Stück des Weges nach Bramans zu fahren. Hier Übernachten wir im Hotel Les Glaciers. Dies ist ein Hotel, Bar und Restaurant in einem. Mittlerweile ist es recht kalt geworden und es fängt beim Abstellen der Bikes leicht an zu Regnen.

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26.08.2018

 3. Tag: Bramans (F) - Susa (I)

Auch am heutigen Tag starten wir bei kühlen 6 Grad um 8:50 Uhr in Bramans. Immerhin scheint schon die Sonne und es scheint ein schöner Tag zu werden. Zuerst geht es auf Asphalt, später über sehr gute Feld- und Forstwege, teilweise neben einer Skipiste entlang hinauf zum Col de Soliere. Immer wieder sehen wir auf einen Gletscher auf dem gegenüberliegenden Berg. Das letzte Stück des Weges zum Col de Solieres war ein schmaler Trail, der richtig Spaß machte mit dem EMTB zu fahren. Klaus konnte hier nur neidisch zusehen, wie ich den Trail hinauffuhr. Er muss teilweise scheiben und kam einige Minuten später auch auf dem Col de Solieres an. Hier genossen wir erst einmal die Aussicht und machen uns bald auf einer Super Abfahrt hinab zu Lac Du Mont Cenis. Diesen sehen wir schon bald als dunkelblauen, kristallklaren Bergsee in der Ferne. Hier angekommen rollen wir auf gute Schotterweg zu unserem geplanten Tagesziel, dem Rifugio Petit Mont Cenis. Dieses stellt sich als Ausflugslokal dar, sodass wir beschlossen noch bis Susa zu fahren und dort zu übernachten. Leider müssen wir ein Teil des Wegs auf Asphalt zurücklegen und kamen gegen 16:30 Uhr in Susa an. Die Suche nach einer Unterkunft war etwas schwierig. Im Kloster der Franziskaner fanden wir eine Unterkunft und werden auch noch an diesem Abend dort verpflegt. Am Abend entscheiden wir, dass wir am nächsten Morgen gleich mit dem Shuttle zur Strada dell' Assietta fahren. Glücklicherweise erreichen wir den Shuttelservice und können diesen noch für den nächsten Tag buchen.
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27.08.2018

 4.Tag: Susa (I) - Champlas du Col (I)

Nach dem Frühstück starten wir bereits um 9:00 Uhr ab dem Kloster in Susa. Das Wetter verspricht sehr gut zu werden. In Susa habe wir bereits 22 Grad bei herrlichem Sonnenschein. gegen 12:00 Uhr kamen wir nach recht langer Fahrt mit dem Shuttle zum Gran Serin, dem Beginn der Strada Dell'Assietta. Hier beginnt unsere heutige Etappe mit dem Bike. Das Wetter ist perfekt und wir könnten den ganzen Tag die Aussicht in einer Höhe zwischen 2.400m und 2.600 m genießen. In Susa hatten wir noch Verpflegung eingekauft, so dass wir in dieser herrlichen Umgebung auch noch ein kleines Picknick machen können. Die Perfekten Aussichten kann man auf unseren Bildern bewundern. Die Strade dell'Assietta verläuft als Schotterstraße immer zwischen 2.400 m und 2.600 m auf ca. 30 Kilometer. Nachdem wir noch einen Abstecher auf den Col de Basset gemacht haben rollen wir über Sestriere zu unserem Etappenziel nach Champla Du Col. Hier übernachten wir in der Albergo del Centro .

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28.08.2018

 5.Tag: Champla du Col (I) - La Chalp (F)

 Wir starten heute um 8:50 Uhr von der Albergo del Centro in Champla Du Col. Zuerst geht es überwiegend auf einem Wiesen Trail hinab nach Bousson. Von dort gelangen wir über Wald- und Schotterwege hinauf zum Roche Courbe. Von hier geht es vor allem über Wiesen Trails weiter, am Lago Nero vorbei über die italienisch-französische Grenze nach Le Bourget (F). Hier kehren wir ein, um dann auf Asphalt die gut 800 Höhenmeter zum Col d'Izoard anzugehen. Im dortigen Rifugio Napolion planen wir zu übernachten. Wie sich aber herausstellte, war das Refugio belegt und wir müssen uns eine alternative Unterkunft suchen. So fuhren wir auf der anderen Seite des Col d'Izoard hinunter bis nach La Chalp. Im La ferme de L'Izoard finden wir eine Unterkunft für die kommende Nacht. Die Unterkunft inkl des Essens ist nur zu empfehlen.

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28.08.2018

 6.Tag: La Chalp (I) - Refugio de Agnel (F)

Heute Morgen müssen wir erst einmal versuchen wieder auf die geplante Strecke zu gelangen. Dies bedeute, dass wir die gestern vernichteten Höhenmeter zuerst einmal wieder hinauffahren müssen. In der Nähe des Museumsörtchen Souliers kommen wir wieder auf unsere geplante Strecke. In diesem Bergdorf scheint die Zeit, zumindest von außen, stehen geblieben zu sein. Auf den Bildern kann man dies gut erkennen. Nach kurzem Halt fahren wir bald auf einem Wiesentrail hinab zum Chateau Queras. Hier machen wir eine kleine Pause und trinken in der Sonne einen Cappuccino. Nach dieser Pause starten wir, zuerst auf einem Radweg und später auf Schotterwegen nach Moulin en Queyras hinauf und weiter nach Fontgillard. Von hier aus müssen wir auf Asphalt hinauf zum Col'Agnel. Kurz vor dem Col d'Agnel erreichen wir unser heutiges Ziel, das Refugio d'Agnel. hier übernachten wir das letzte Mal auf unserer Tour die am nächsten Tag in Sampeyre zu Ende geht. Am Abend wird es auf 2.580m recht frisch und es nieselt ein wenig.

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29.08.2018

 7.Tag: Refugio de Agnel (F) - Sampeyre / Heimfahrt

Unser letzter Tag der Tour beginnt mit tiefblauem Himmel und der aufgehenden Sonne mit Blick auf den Col d'Agnel. Nach dem Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg hinauf zum Col d'Agnel. Hier verlassen wir Frankreich und überqueren auf dem Pass die Grenze nach Italien. Von jetzt an geht es nur noch bergab. mal auf gut fahrbaren Pfaden oder auf Asphalt rollen wir nach Chianale. In diesem kleinen Mueseumsörtchen machen wir eine kleinen Rundgang und fahren dann weiter über Castello und Casteldelfino hinab nach Sampeyre, Hier endet unser zweiter Teil der Westalpen Tour, Den erste Teil von Gsteig nach Moutiers hatten wir bereits 2015 gefahren und mussten diese, allerdings wegen meines Sturzes, frühzeitig in Moutiers abbrechen. Bevor wir uns auf die Heimfahrt begeben, kehren wir erst einmal ein und Stoßen auf den erfolgreich beendeten zweiten Teil der Westalpentour an.

Festhalten möchten wir, dass die gemeinsame Tour mit einem MTB und einem E-MTB sehr harmonisch verlief. Zum einen ist Klaus sportlich Top Fit und ich konnte mit meine E-Bike die Leistungsmäßigen Defizite perfekt ausgleichen. Sicher ist das ein oder andere mal etwas Rücksicht notwendig. Für mich als E-MTB Fahrer war es die beste Alpentour da ich mich nicht komplett auspowern musste und somit viel mehr von der Landschaft bewusst gesehen/erlebt habe.

Und hier die Bewertung von Klaus:

Auch für Klaus war es die bisher schönste gemeinsam mit Thomas erlebte Alpenüberquerung. Nicht nur wg der phantastischen und atemberaubenden Westalpenkulisse sondern auch wg dem sicherlich sehr anstrengenden aber auch "entspannten hinterherfaherns" hinter Thomas auf seinem eBike: "......ein ebike wird man nie einholen können und kann sich deswegen ganz allein auf sein Tempo und sein Leistungsvermögen konzentrieren".

Den letzten Teil (3. Teil) der Westalpenroute werden wir im nächsten Jahr angehen. Vermutlich werden dann auch Udo und Manfred mitfahren die das Miteinander von MTB und E-Bike als E-Bike - Fahrer sehr kritisch beobachtet haben.

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  Gesamtleistung: 323,9 11.2015    

 

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