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Vom Zillertal durch die Dolomiten zum Gardasee

Transalp 2009

 

vom Zillertal nach Riva del Garda

Teilnehmer: Manfred, Klaus und Thomas

 

 

Tag

Beschreibung der Etappe
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Höhe
(m)
Bilder

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mit
Höhenprofiel

25/
26.08.2009
   

Am heutigen Mittag fahren Klaus und ich zu Manfred nach Stuttgart um am nächsten Morgen von dort mit Manfred  gemeinsam zu unserem Tourstartpunkt, der Dominikushütte am Schlegeisspeicher im Zillertal zu fahren.

Nach sehr gutem Abendessen bei Manfred und ausreichender Nachtruhe fuhren wir dann am nächsten Morgen wie geplant los. Gegen 16:00 Uhr  erreichten wir unser Ziel, die Dominikushütte. Nach Bezug des Zimmers für die Nacht schauten wir uns noch einmal um. Vor dem Abendessen wanderten wir natürlich auch noch einmal über die imposante Staumauer und genossen die Ausblicke in die Berge.

   

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27.08.2009

1. Tourtag: Dominikushütte - Weitental

Bei super Wetter starten wir unsere diesjährige Transalp von der Dominikushütte und fahren ein kurzes Stück am Schlegeisspeicher entlang um dann  den am Anfang noch sehr gut fahrbaren Pfad zum Pfitscher Joch zu nehmen. Große Teile sind ohne große Probleme zu fahren, an einigen Stellen muss man dann aber doch das Bike schieben. Wir kamen sehr gut voran und genossen Aussichten in diesem langsam ansteigenden Tal. Nach knapp 2 Stunden haben wir das Pfitscher-Joch-Haus und damit die Grenze nach Italien (Südtirol) erreicht und machten eine kleine Pause bei super Fernsicht auf die Alpenkämme. Nach kurzer Rast geht es erst einmal abwärts über eine sehr gut fahrbare Schotterpiste nach Stein und auf Asphalt weiter bis Anfang Fussendraß. Hier beginnt der sehr zähe Anstieg von 1.381 m zum Pfundererjoch auf 2.555 m. Aber auch diese Höhenmeter konnten Manfred nicht davon abhalten kurz vor dem erreichen des Joches noch eine ausgiebige Fotoshooting abzuhalten. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir unseren höchsten Punkt der diesjährigen Transalp, das Pfundererjoch. Nach Bewunderung des gegenüberliegenden Gletschers und einem Foto auf dem dort wohl immer liegenden Schneerest ging es nun am Anfang noch schiebend dann fahrend abwärts zur Weitenbergalm. Hier wurde erst einmal Einkehr gehalten. Das hatten wir uns auch nach dem recht anstrengenden Anstieg redlich verdient. Nach einer kräftigen Mahlzeit fuhren wir auf einer super Abfahrt ins Pfunderertal bis Weitental. Hier hatten wir zum ersten Mal in unserer Transalpgeschichte,  Probleme eine Unterkunft zu finden. Aber auch dies konnten wir im Haus Maria lösen. Nach dem Abendessen in einer nahen Gaststätte war unser erster  Tourtag zu Ende.

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28.09.2009

2.Tourtag: Weitental - Villnöss

Nach sehr ausgiebigen Früstück fahren wir zuerst einmal auf der Landstraße bis Vintl um dann auf den Radweg an der Rienz entlang zu wechseln. Über eine Brücke queren wir die Rienz und fahren aufwärts unterhalb der Burg Rodeneck entlang nach Natz. Hier fahren wir auf Feldwegen durch Weinberge und gelangen in der Nähe des Kloster Neustift wieder auf einen Radweg nach Brixen.
Nach Besichtigung des Kloster Neustift und einer kleinen Pause geht es weiter durch Brixen nach Albeins, um dann im Aferertal bei sengender Sonne zum Russiskreuz zu fahren. Als wir dies erreicht hatten, geht es auf Asphalt bis nach Villnöss abwärts. Hier bezogen wir unsere heutige Unterkunft in der Albergo Kabis.

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29.08.2009

3. Tourtag: Villnöss - St. Ulrich

Heute beginnt der Tag mit einer dichten Wolkendecke die uns auch später noch Regen bringen sollte. Von Villnöss starten wir in Richtung Gschnagenhardt Alm. Auf sehr gutem Forstweg geht es bergan. Die Wolken werden immer dichter und als wir die Gschnagenhartalm erreichen, beginnt es zu regnen. Wir kehren ein und hoffen das der Regen bald weiter zieht. Die Zeit des Wartens ist sehr kurzweilig, da die Wirtsfamilie uns mit Hausmusik beglückt. Dies genießen wir bei einem Kaffee mit Kuchen. Nachdem der Regen nicht aufhören wollte, machten wir uns dann doch auf den Weg, um auf dem Adolf Munkel Weg zur Broglesalm zu fahren. Dieser Weg ist für MTB's gesperrt. Wobei man hier überwiegend schieben muss. Bei schönem Wetter hat man sicher einen Superblick auf die Geislerspitzen. Wir konnten dies nur erahnen und waren froh, wenn die Geislerspitzen überhaupt aus den  Wolken herauskamen. Wanderer begegneten uns kaum, so dass es auch keine Konflikte wegen der MTB- Sperrung  mit diesen gab. Als wir die Broglehütte erreicht haben, überlegten wir uns, hier zu übernachten. Wir entscheiden uns aber doch noch bis St. Ulrich zu fahren. Auf dem Weg nach St. Ulrich musste Manfred noch eine Loch in seinem Reifen flicken. Bei leichtem Schneefall  fanden wir in St. Ulrich sehr schnell eine super Ferienwohnung im Haus Montaniola für eine Nacht als Unterkunft. Auch wenn wir unser geplantes Ziel nicht erreichten, war es ein sehr schöner Tag

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30.08.2009

4. Tourtag: St. Ulrich - Nähe Karrerpass

Nach ausgiebigem Frühstück entschließen wir uns,  mit der Seilbahn die Seiseralm zu erglimmen. Dies machte es uns möglich einen Teil der für gestern vorgesehenen Strecke aufzuholen. Bei kaltem, aber sonnigem Wetter fahren wir mit der Seilbahn nach oben. Oben angekommen genossen wir zuerst einmal die Aussicht um  die Seiseralm zu queren, immer den Blick auf die sagenhafte Aussicht auf die Dolomiten. Im Anschluss geht es auf super Forstwegen an Seis vorbei zum Völzer Weiher. Über Umst und oberhalb von Tiers fahren wir zum Gasthaus Schönblick, wo wir rasten. Im Anschluss geht es abwärts nach St. Zyprian um erneut auf sehr gut fahrbarem Forstweg zum Niegerpass zu gelangen. Mit Blick auf den Rosengarten fahren wir auf fast ebener und autoarmer Landstrasse Richtung Karrerpass. In der Tschiererhütte, kurz vor dem Karrerpass übernachten wir. An diesem Abend können wir noch den Rosengarten glühen sehen. Ein unvergessliches Erlebnis!

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31.08.2009

5. Tourtag: Tschiererhütte - Mangenpass

Heute Morgen geht es früh los da wir heute bis zum Manegenpass fahren wollen. Bei sonnigem aber sehr kaltem Wetter geht es auf herrlichen Bergpfaden zum Karrerpass. Von dort auf der Landstraße zum Karrersee wo wir erst einmal diesen toten aber ansonsten sehr schönen See in dem sich die Berge spiegeln, bewunderten. Danach suchen wir wieder unseren eigentlichen Weg und es geht auf Waldpfaden und einem kurzen Stück Landstraße nach Obereggen.  Nach einem Cappuccino und angenehmer Unterhaltung mit der Hotelbesitzerin des Hotel Obereggen begeben wir uns auf den Weg über das Reiterjoch nach Cavalese. Hier stärken wir uns mit einer italienischen Pasta um anschließend auf der sehr wenig befahrenen Strasse zum Mangenpass zu fahren. Auf diesem Weg waren mal wieder 1.200m am Stück zurückzulegen. Die Strecke dorthin zog sich und der Abend näherte sich schon. Es war richtig kalt geworden als wir den Mangenpass erreichen. Da hier keine Unterkunft vorhanden ist, fahren wir noch ein Stück abwärts bis zur Malga Vatrighaita, um dort zu übernachten.

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01.09.2009

6. Tourtag: Malga Vatrighaita - Bertoldi

Am heutigen Morgen starten wir nach sehr überschaubarem Früstück bei Sonnenschein von unserer Unterkunft der Malga Vatrighaita und fahren  im Val Calamento abwärts bis Telve di Sopra und auf Nebenstrassen und Feldwegen an Obstpantagen vorbei über Borgo, Barco, St. Guliana zum Beginn des Kaiserjägerweg. Bevor wir den Anstieg angehen nehmen wir noch einmal ein 2. Frühstück ein und es beginnt der uns aus dem Jahr 2005 bereits bekannte Anstieg auf dem Kaiserjägerweg und dies bei immer anhaltendem Sonnenschein. Auf der Höhe angekommen, nehmen wir in der dortigen Albergo Monte Rovere unser Mittagessen ein und gleichen den Flüssigkeitsverlust erst einmal aus. Nach dieser Stärkung geht es jetzt ein kurzes Stück zurück, um den Waldweg nach Bertoldi zu erreichen. Hier übernachten wir im Hotel Caminetto. Diese Hotel ist nur zu empfehlen. Im Halbpensionspreis waren sogar die Cappuccinos und die Getränke des Abendessens enthalten. Somit war diese Übernachtung eine der Günstigsten auf unser Tour.

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02.08.2009

7. Tourtag: Bertoldi - Brentonico

Heute war es beim Start in Bertoldi noch recht frisch, dies änderte sich aber bald als die Sonne auf uns hernieder brannte. Es ging zuerst einamls über den Passo Sommo, wo wir uns einen Cappuccino genehmigen, nach Folgeria und auf noch ein Stück auf einer sehr wenig befahrbaren Landstrasse bis unsere Route in den Wald abbiegt und wir durch diesen bis nach Serrada fahren. Nach kurzer Rast fahren wir jetzt den Weg zum Monte Finonchio hoch um im Anschluss einen extremen Trail in Richtung Rovereto zu nehmen. Manfred fährt natürlich den gesamten Trail. Klaus und ich nehmen die leichtere Strecke. Am Ende des Trails geht es wieder gemeinsam nach Rovereto wo wir uns zuerst einmal ein großes Eis und einen Cappucccino gönnen. Da wir erst am nächten Tag unsere Unterkunft in Torbole gebucht hatten, entschlossen wir uns, einen kleinen Schlenker über Mori, Besagno nach Brentonico zu machen. Hier übernachten wir in der Pizzeria Pinetta in einer Ferienwohnung. Unser heutiges Abendessen bestand natürlich aus Pizza. Dies kann man allerdings nur empfehlen, es war mit die beste Pizza, die wir je gegessen haben. Vor der Nachtruhe genossen wir noch den Blick auf das nächtliche Rovereto.

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03.08.2009

8. Tourtag: Brentonico - Riva del Garda

Unser letzter Tourtag begann ohne Sonnenschein nachdem es in der Nacht ein Gewitter herunter kam. Die Luft war nicht so heiß, so dass wir die relativ harmlosen Anstiege zum Doss Renlit gelangten. Von hier aus geht es nur noch abwärts. Auf der Strasse, die viele Biker zum Monte Altissimo nehmen, fahren wir heute nach unten und geniessen schon einmal die Aussichten auf den Gardasee. Auch unser Hotel das Baja Azzurra können wir bereits in der Ferne erkennen. In Nago entschließen wir uns noch einen kleine Schleif über Arco zu fahren. Dort wird natürlich schon einmal ein  großes Eis verspeist bevor wir zu unserem traditionellen Ziel der Eisdiele am alten Hafen in Riva del Garda  fahren und hier unsere Transalp 2009 mit Eis und Cappuccino beenden. Nach dem die Sonne hinter den Felsen verschwindet, fahren wir zu unserem Hotel Baja Azzurra in Torbole. Am Strand vor dem Hotel genießen wir den Sonnenuntergang am Gardasee bevor wir zum Essen gehen.

Am Abend fallen wir überglücklich über die gelungene Transalp ins Bett.

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04.08.2009

Auch in diesem Jahr genießen wir noch einen Tag in Torble . Hier kann man nur die Ausführungen des letzten Jahres wiederholen. Tolles Buffetfrühstück im Garten des Baja Azzurra direkt am "Laufsteg" zwischen Hotel und See. Anschließend Kaffee trinken und Eis essen in Riva, Bike-Laden in Torbole anschauen, bei 25 ° Wassertemperatur im Gardasee schwimmen. Essen bis wirklich nichts mehr geht.

   

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05.09.2008

Heute heißt es packen und nach Haus fahren. Auch in diesem Jahr haben wir uns unser Auto vom Shuttle Service von der Dominikushütte nach Torbole bringen lassen. Dies hat wieder wunderbar gepasst. Diesen Service wollen wir nicht mehr missen.

Nachdem wir Manfred in Stuttgart abgesetzt haben und noch einmal einen Cappuccino getrunken haben, geht es weiter nach Wiesbaden um Klaus nach Hause zu bringen. Anschliessend fahre auch ich nach Hause.

Jetzt ist unsere Transalp 2009  beendet.

       
  Gesamtleistung: 403,8 12.428  

 

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