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Jubiläumstour von Krimmel zum Gardasee

 

Transalp 2013

von Krimmel zum Gardasee

Teilnehmer: Klaus, Manfred, Udo und Thomas 

 

 
Tag Beschreibung der Etappe Entfer-
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10.09.2013

1. Krimmel - Tauernhaus

In diesem Jahr haben wir uns dafür entschieden, die erste Etappe bereits am Anfahrtstag in Angriff zu nehmen. So fahren wir um 4:30 Uhr in Wiesbaden los. In Stuttgart nehmen wir noch Manfred und Udo auf und fahren weiter nach Krimmel wo wir gegen 13:00 Uhr eintreffen.
Gegen 14:00 Uhr starten wir unsere "zehnte gemeinsame Transalp" an den Wasserwelten oberhalb von Krimmel bei Sonnenschein. Vorbei an den Wasserfällen, die größten Europas mit einer Fallhöhe von 385 m,  fängt es bereits bald zu nieseln an. Bei stärker werdendem Regen erreichen wir gerade noch rechtzeitig das Krimmler Tauernhaus und übernachten dort. Bereits beim Abendessen beginnt es leicht zu schneien.
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11.09.2013

2. Krimmel - Tauernhaus - Sankt Jakob

Der heutige Morgen überrascht uns mit gut 15 cm Neuschnee und Sonnenschein. Nachdem wir gefrühstückt und unsere Räder noch einmal gecheckt haben starten wir in eine Wintermärchenwelt. Langsam kommen uns Zweifel ob wir in dem Schnee den Krimmler Tauernpass (Passo Tauri) überhaupt überschreiten können. Wir folgen  einer Spur im Schnee auf dem Fahrweg. Als diese aufhört und die Wegmarkierungen fast ganz von dem immer dicker liegenden Schnee verdeckt sind wird es permanent schwieriger voranzukommen. Gegen 16:00 Uhr erreichen wir nach nicht enden wollender Wuchterei den Krimmler Tauernpass (Passo Tauri) auf 2.600 m. Nach kurzer Rast auf dem Joch bei eisigem Wind beginnen wir unseren Abstieg. Bald hört der Schnee auf und wir können auf unseren Bikes ins Tal fahren. Da es durch den Schnee recht spät geworden ist entschließen wir uns die geplante Etappe zu kürzen und beenden unseren Tag in Sankt Jakob im Gasthof Garber.
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12.09.2013

3. Sankt Jakob - Dürrensteinhütte

Heute starten wir um 9:00 Uhr bei recht frischen 8 Grad in Sankt Jakob. Um die fehlenden Kilometer des gestrigen Tages einzuholen fahren wir recht zügig bis Bruneck, wo wir eine kurze Pause für ein kleines zweites Frühstück einlegen. Langsam kommt auch die Sonne zum Vorschein und es wird etwas wärmer. Wir chruisen auf einem sehr schönen Radweg an der Rienz entlang bis nach Schmieden. Hier kehren wir noch einmal ein bevor unser Weg zum Naturpark Fanes - Sennes - Prags abzweigt. Auf asphaltiertem Weg geht es hinauf zur Plätzwiese, unserem heutigen Tagesziel. Gegenüber der Festung Plätzwiese in der Dürrensteinhütte beziehen wir unser Nachtlager.
Die Dürrensteinhütte ist sehr zu empfehlen!

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13.09.2013

  4. Dürrensteinhütte - Rifugio Fiume

Heute starten wir bereits um 8:30 Uhr. Das Thermometer zeigt auf knapp 2.000 m Höhe 3 Grad. Zuerst geht es auf breitem Fahrweg hinunter nach Schluderbach. Im Anschluss rollen wir über einen herrlichen Radweg durch den Wald zum Passo Cimabanche. Im Bistro "Casa d`Antoniera" gönnen wir unseinen Cappuccino. Weiter geht es auf einem Radweg, der zum Teil auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft, nach Cortina d'Ampezzo. Hier kommen wir direkt auf dem Wochenmarkt an. Mittlerweile sind wir auf 1.100 m hinuntergerollt. Ab da geht es hinauf zum Lago di Federa. Die Asphaltstraße wechselt bald zum Schotterbelag und der Anstieg zieht sich doch recht lange hin. Die Temperaturen liegen den gesamten Tag um 10 Grad und dadurch also eine recht frische Angelegenheit. Zwischendurch wärmen wir uns im Rifugio Groda di Lago etwas auf um im Anschluss unser Tagesziel Rifugio Citta di Fiume anzusteuern. Allerdings müssen wir zuerst noch einmal auf fast 2.000 m ansteigen um dann auf schönen Flowtrails zum Rifugio.

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14.09.2013

5. Rifugio Fiume - Agordo

Heute starten wir bei strahlend blauem Himmel und "warmen" 10 Grad. Zuerst geht es hinunter nach Staulanza. Wir rollen ein kurzes Stück auf einer Landstraße um dann ins Skigebiet Zoldo Alto zu gelangen. Hier können wir bereits sehen, wie die Skilifte für die bevorstehende Wintersaison vorbereitet werden. An der Bergstation genießen wir zuerst einmal die Sonne, die wir in den letzten Tagen vermisst haben. Auf der Weiterfahrt kehren wir im Rifugio Sun Paradiso ein. Udo, Klaus und Manfred legen auf der großen Holzterasse bei Salsa Musik ein Tänzchen ein. Im Anschluss geht es auf unspektakulären Wegen über den Passo Duran (1.605m) nach Argodo. Nach kurzer Überlegung zur Weiterfahrt Richtung Rifugio Rosetta suchen wir uns doch eine Unterkunft in Argodo. Im zweiten Anlauf finden wir das Hotel Erice, das im Gegensatz zur ersten Unterkunft auch Unterstellmöglichkeiten für die Bikes bietet. Da wir rechtzeitig dran sind, reicht die Zeit noch für Bikecheck und kleine Reparaturen.

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15.09.2013

6. Agordo - Rifugio Rosetta

Die Königsetappe der Tour mit den über 2.000 hm starten wir bei leicht bewölktem Wetter um 8:50 Uhr. Zuerst fahren wir auf einer Asphaltstraße bis zum Col di Prá. Ab hier geht es, anfangs noch im Wald, immer steiler aufwärts und bald müssen wir unser Bikes  schieben. Mit zunehmender Höhe werden die Wolken immer dichter, dazu wird es neblig-feucht und die Temperatur fällt immer weiter nach unten. An der Malga Campignat machen wir eine kleine Pause und  nehmen die letzte Wegetappe in Angriff. Auf einem steinigen doch gut begehbaren Weg gelangen wir immer tiefer in eine "Mondlandschaft" aus faszinierenden Felsenformationen, wie wir sie noch nie gesehen haben. Gegen 17:00 Uhr erreichen wir unser Ziel Rifugio Rosetta auf 2.578 m. Das Rifugio Rosetta ist eine super Hütte mit bestem Essen und vielen Sorten selbstangesetztem Schnaps. Klaus, Manfred und Udo haben hier am Abend eine kleine... Schnapsprobe durchgeführt.

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16.09.2013

7. Rifugio Rosetta - Rifugio Refavaie

Am heutigen Tag starten wir in der Morgensonne um 8:30 Uhr um mit der ersten Seilbahn in Richtung San Martino de Castrozza zu schweben. Der weit unter uns liegende Kletterweg ist absolut tabu/gesperrt für Biker. Aus der sicheren Gondel heraus können wir uns davon überzeugen! Ab der Mittelstation nach rasanter Abfahrt über eine Skipiste erreichen wir San Martino de Castrozza. Hier gönnen wir uns in der Morgensonne bei immerhin 6,5 Grad einen Cappuccino. Danach fahren wir auf einem, mittlerweile perfekt ausgebauten Schotterweg, hinauf zur Malga Tognola. Diesen Weg haben wir bereits im Jahr 2005, allerdings noch nicht in einem so guten Zustand, schon einmal befahren. In der Malga Tognola wärmen wir uns mit einer heissen Suppe auf. Im Anschluss geht es, anfänglich auf einem super Trail hinab nach Canoria um ab nun wieder stetig bergauf zum Rifugio Refavaie zu gelangen. Da sich der Himmel zuzieht und es anfängt leicht zu regnen beschließen wir unsere heutige Etappe zu beenden. Bei bestem Essen und Trinken lassen wir den Tag langsam ausklingen.

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17.09.2013

8. Rifugio Refavaie - Hotel Carminotto Bertoldi

Heute Nacht hat es fast bis ins Tal geschneit und es ist "saukalt". Das Thermometer zeigt gerade mal 1 Grad. Um 8:30 Uhr beginnen wir mit der Auffahrt zum Passo Cinque Croci (2.018 m). Ab 1.400 m Höhe fahren wir auf einer dünnen Schneeunterlage. Ausserdem müssen wir und ducrh eiskalten Wind vorwärtskämpfen. Entsprechend kurz ist der Aufenthalt am Passo Ginque Croci. Ab hier geht es in rasanter Fahrt abwärts bis zum Rifugio Malga Conseria. Dort machen wir noch einmal Rast und wärmen uns bei Cappuccino und Kuchen auf. Im Anschluss geht es zuerst auf Schotter, später auf Asphalt auf Nebenstraßen hinab bis nach Spera. Das Thermometer zeigt nun 19 Grad und wir genießen das erste Mal auf dieser Tour in somnmerlichen Bikeklamotten die Sonne. Auf Radwegen geht es weiter Richtung Kaiserjägerweg. Nach bereits zweimaligen Befahrens sind dessen Serpentinen uns bestens bekannt. Nach einer Pause in Levico geht es dann auf den zähen Anstieg zum Kaiserjägerweg. Kurz vor Erreichen der Landstraße 349 biegen wir rechts in den Wald und rollen leicht bergauf und bergab über Varone nach Bertoldi. Hier übernachte wir in dem uns schon aus früheren Touren bekannten Hotel Caminetto. Nach einem vier Gänge Menü beenden wir den heutigen spätsommerlichen Tag.

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18.09.2013

9. Bertoldi - Hotel Alpini Posina

Um 8:45 Uhr brechen wir bei leicht bewölkter Wetterlage auf. Es ist wie in den letzten Tagen recht frisch bei 8 Grad. Von Bertoldi aus treffen wir auf unsere Route und kommen recht schnell an einer verfallenen Stellungen aus dem ersten Weltkrieg vorbei. Weiter geht es auf guten Wald- und Schotterwegen, später teilweise auf Asphalt über den Passo Sommo (1.341 m) und weiter zum Monte Maggio (1.860 m). Hier können wir uns noch in der Sonne ausruhen. Bald jedoch schließen sich die an den Berghängen emporziehenden Nebelschwaden zur geschlossenen Wolkendecke. Wir fühlen uns wie im Himmel und können nur noch die Bergspitzen in weiter Ferne sehen. Wir "tauchen sozusagen" in eine sehr anspruchsvolle Abfahrt zum Passo della Borcola (1.206 m). Manfred und Udo fahren die gesamte Trail, während Klaus und ich den ersten Teil der Strecke zu Fuß angehen. Den Passo Borcola erreichen wir im Nebel bei "bissigen" 4 Grad. Um nicht ganz auszukühlen geht es gleich auf der Straße weiter hinab nach Posina. Da uns keine weitere Unterkunft vor dem Rifugio Papa bekannt ist, müssen wir hier unsere Tagesetappe beenden und finden eine Unterkunft im Gasthaus all` Alpino.

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19.09.2013

10. Posina - Rovereto

In Posina starten wir nach einem genialen Bikerfrühstück (Spiegelei mit Speck, Wurst, Käse, Obst usw.) um 8:30 Uhr und erreichen bereits nach gut einer Stunde den Passo di Xomo (1.058 m), wo wir eine kurze Kaffeepause einlegen. Weiter geht es über einen guten Schottweg  zum Beginn der "Strada Delle 52 Galleria". Über viele Serpentinen eines breiten Schotterwegs erreichen wir schließlich gegen 12:00 Uhr die "Porto de Passubio" bei Sonnenschein. Nach einem kurzen Blick in die Gallerien machen wir eine ausgiebige Rast im Rifugio Achille Papa. Manfred und Udo beschließen, über das Schlachfeld auf anspruchsvollen Trails den Weg nach Rovereto zu nehmen. Klaus und ich machen erst noch einmal einen kleinen Rundgang durch die Gallereien und rollen dann über die Schotterpiste hinab zur Strada 46 und auf dieser weiter bis zu unserem Teffpunkt an der Ponte San Colombano. Nachdem Udo und Manfred endlich "eineinhalb Stunden"  eingetroffen sind rollen wir nach Rovereto und suchen uns bereits bei Dämmerung eine Hotel für die letzte Übernachtung vor dem Gardasee.

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20.09.2013

11. Rovereto - Torbole Hotel Baja Azzurra

Unser letzter Tourtag. Bei knapp 20 Grad und herrlichem Sonnenschein starten wir in Rovereto nach gemütlichem Frühstück. Wir fahren zuerst einmal durch die sehr schöne Altstadt um dann ganz relaxt den Weg über Arco nach Riva del Garda und Torbole zu nehmen. In Arco genießen wir zuerst einmal traditionsgemäß einen sehr großen Eisbecher bevor wir dann zum nächsten Eiskaffee in Riva weiterchruisen. Riva empfängt uns mit 28 Grad. Am alten Hafen sitzen wir noch in der Nachmittagssonne bevor wir zu unserem Hotel, dem Baia Azzurra aufbrechen.
Sooo glücklich und mit einem kühlen Getränk am Strand vor dem Hotel beenden wir unsere diesjährige Jubiläumstour.
Unser Auto wurde auch in diesem Jahr wieder von Transalp-Shuttle.com von Krimmel nach Riva überführt, dafür vielen Dank. So können wir am Abend mit dem Auto zum Essen fahren. Hier hat uns Udo eine super Pizzeria vorgeschlagen.
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21.09.2013

12. Hotel Baja Azzurra

Heute nehmen wir uns zuerst einmal genügend Zeit um das super Frühstücksbuffet im Hotel ausgiebig zu genießen. Im Anschluss fahren Udo und Thomas mit den Hotelbikes nach Torbole und gehen ein bisschen bummeln, Manfred liegt am Strand und Klaus relaxt auf der Liege im Hotelgarten.
Am Abend erzählt uns der Seniorchef des Hotels noch von seiner Weltreise mit dem Motorrad die er 1968 durchgeführt hat.
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22.09.2013

13. Heimreise

Heute beenden wir unser Jubiläumstour mit der Heimfahrt.

       
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