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Von Ehrwald nach Riva del Garda

Transalp 2012

von Ehrwald nach Riva del Garda

Teilnehmer: Klaus, Manfred, Hans-Werner und Thomas

 

 
Tag Beschreibung der Etappe Entfer-
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21.08.2012  Wie mittlerweile schon Tradition haben wir unsere diesjährige Transalp wieder am Dienstag mit einer gemeinsamen Übernachtung bei Manfred in Stuttgart begonnen. Auch das traditionelle Schwäbische Maultaschenessen durfte natürlich nicht fehlen.    

 

 
22.08.2012

1. Tourtag: Stuttgart/ Ehrwald - Oetz

Um 7:00 Uhr beginnen wir die Fahrt von Stuttgart nach Ehrwald bei leicht bewölktem Wetter. Ohne große Verzögerung erreichen wir gegen 10:00 Uhr Ehrwald. Hier stellen wir unser Fahrzeug ab und machen uns reisefertig. Gegen 10:30 starten wir unserere Transalp 2012.
Von Ehrwald gehts über den Fernpass auf gut fahrbarem Weg weiter an Fernstein vorbei nach Nassereith. Hier legten wir eine kleine Pause ein um dann gestärkt über Roppen ins Oetztal zu fahren. Jetzt geht es auf kleinen Landstraßen über Satens nach Oetz wo wir unser heutige Etappe beenden. Unsere Unterkunft finden wir im Achrainweg Nr. 10 in der Pension Handle direkt an der Oetztaler Ache, die durch den Regen der letzten Tage recht viel Wasser führt und mit heftigem Getöse  am Haus vorbeifliesst.

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23.08.2012

2. Tourtag: Oetz - Hochsölden/Gaislachalm

Bei kaltem, aber sonnigen Wetter starten wir nach gutem Früstück in Oetz und biken zunächst an der Oetztaler Ache entlang um diese dann auf einer Holzbrücke an einer Engstelle der Oetztaler Ache zu queren. Der Blick auf die dort fliesenden Wassermassen ist gigantisch.
 (Dieser Weg ist nur für Fußganger freigegeben und sollte, zumindest in der Hauptsaison mit dem Bike, gemieden werden).

Nach diesem Erlebnis schieben wir eine steiles Stück die Bikes um dann wieder unsere reguläres Strecke zu erreichen. Jetzt geht es auf kleinen Nebenstrassen, Wald- und Radwegen in der Nähe der Oetztaler Ache entlang bis Sölden wo wir unsere Mittagsrat machen. Nachdem wir alle gesättigt sind machten wir uns auf zu unserem geplanten Tagesziel Hochsölden. Der Weg führt uns zuerste auf der Strasse, dann auf einem Waldweg und  später auf einem Pfad nach Hochsölden. Der Himmel hat sich wärend der Auffahrt langsam zugezogen und es fängt an leich zu regnen. In Hochsölden angekommen mussen wir feststellen, dass eine Übernachtung hier nicht möglich ist. Der Ort ist wie ausgestorben, lediglich ein paar Bauarbeiter sind hier fleissig an der Arbeit und erweitern die Hotels für die nächste Wintersaison. Als mögliche Übernachtung wird uns die Gaislachalm empfohlen. Nachdem wir tel. unser Betten klargemacht haben fahren wir auch dorthin. Dies sind noch einmal einige Kilometer die wir in dem langsam stärker werdenden kalten Regen zurücklegen müssen.

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24.08.2012

3. Tourtag: Gaislachalm - Vent

Der heutigen Tag beginnt mit einem kräftigen Gewitter. Der Regen ist so stark, dass wir uns einigten die weitere Wetterentwicklung erst einmal abzuwarten. Gegen 9:30 Uhr können wir eine positive Wetterentwicklung erkennen. Also Packen und Starten. Gegen 10:30 brechen wir auf und biken zuerst einmal die gestern zurückgelegte Strecke bis zur Mautstrasse zurück. Auf dieser Maustrasse fahren wir bis zum Rettenbachferner entlang. Hier geht es nach einert kleine Pause durch den Tunnel zum Tiefenbachferner und weiter auf einem Pfad der nicht immer fahrbar war, nach Vent. Das Wetter hat sich im Laufe des Tages positiv entwickelt. Auch wenn es recht frisch (kalt) wird haben wir doch überwiegend Sonnenschein der uns mit etwas Wärme versorgt. Nach unserer Ankunft in Vent zieht erneut ein Gewitter auf. Da wir keinen tel. Kontakt zur Martin Buschhütte herstellen können um unsere Betten klarzumachen entschlissen wir uns in Vent zu übernachten. Hier finden wir auch in der Pension Stefanie eine hervorragende Unterkunft.

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25.08.2012

4. Tourtag: Vent - Vernagt Stausee

Heute gehen wir unsere "Königsetappe" an. Mit der Überquerung an der Similaunhütte erreichen wir heute unseren höchsten Punkt der diesjährigen Tour mit 3.019m.

Wir starten bereits um 8:00 Uhr in Vent bei diesigem Wetter. Gegen  9:45 Uhr erreichen wir auf überwiegend fahrbaren Wegen die  Martin Busch Hütte und machen dort eine kleine Pause.  Dann beginnt der Aufstieg zur Similaunhütte. Hier ist an fahren nicht mehr zu denken. Wir müssen die Bikes überwiegend schieben und tragen. Die Landschaft, mit Blick auf den Gletscher ist schon etwas besonderes. Gegen 12:45 Uhr erreichen wir pünktlich zum Mittagessen die Similaunhütte. Das Wetter zieht sich weiter zu und es kommen immer wieder Nebelschwaden die unsere Sicht erheblich einschränkten. Da wir noch recht früh dran sind und das Wetter nicht gerade zum verbleiben einlädt entschliessen wir uns, den Abstieg zum Vernagt Stausee noch heute hinter uns zu bringen. Die ersten 300 hm  müssen wir unser Bike schieben. Die Ausnahme ist natürlich Manfred, der fast die gesamte Strecke zum Stausee auf dem Bike zurücklegt. Er ist und bleibt halt eine Klasse für sich!

Auf dem Abstieg lockert sich zeitweise die Bewölkung und man kann den Vernagt Stausee zwischen den Nebelschwaden das ein oder andere Mal schon entdecken. Gegen 17:00 Uhr beziehen wir unsere heutige Unterkunft, direkt am Vernagt Stausee in der Pension Leithof

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26.08.2012

5. Vernagt Stausee - Oberschirmian

Der heutige Tag beginnt mit herrlichem Sonnenschein aber niedrigen Temparaturen. Wir starten gegen 9:00 Uhr und fahren auf Asphalt vom Vernagt Stausee im Schuß durch das Schnallstal, am Schloss Juval von Rheinhold Messner vorbei nach Naturns und auf dem Radweg weiter an der Etsch entlang nach Meran. Hier geniessen wir bei mittlerweile warmen Wetter in der Sonne unseren Cappuccino. Nach ausgiebiger Pause rollen wir dann an Weinbergen und Apfelplantagen vorbei über Lana nach Nals und weiter auf einem kleinen Strässchen durch Untersirmian nach Obersirmian. Auf dem letzten Stück erwichten wir noch ein kleines Gewitter und müssen unsere Regenjacken anziehen. Nach 2 vergeblichen Versuchen eine Unterkunft zu bekommen landeten wir auf einem sehr schönen kleinen Bauernhof (Ebnerhof) in dem wir unsere heutige Nacht verbringen.
Am Abend können wir noch die Kochkunst der Familie Mair geniessen, die hier ein Perfektes Abendessen mit mehreren Gängen serviert.

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27.08.2012

6. Tourtag: Oberschirmian - St. Felix Weiher

Nach einem super Früstück brechen wir auf und fahren anfänglich auf überwiegend guten Walpfaden, später auf extrem steilen, kaum fahrbaren Pfaden hinauf zum Gampenpass. Seit heute Morgen begleitet uns ein wolkenloser blauer Himmel und natürlich auch die Sonne. Unterwegs kommen wir an der Kapelle St. Jakob vorbei, diese liegt auf einer kleinen Anhöhe mitten im Wald. Der herrliche Ausblick auf die Dolomiten und den Rosengarten kann man auf unsern Bildern sehen. Kurz vor dem Gampenpass machen wir noch eine ausgiebige Rast um dann zügig den diesen zu erreichen. Nach kurzer Fotopause nehmen wir den vorgesehenen Waldweg um Unsere liebe Frau im Wald - St. Felix zu erreichen. Dort angekommen entscheiden wir uns noch den Weg zum Felix Weiher zu nehmen um dort zu übernachten. Anfangs auf asphaltierter Strasse, später auf Waldwegen und Pfaden geht es hinauf zum Felix Weiher. Dort angekommen müssen wir feststellen, das hier keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden ist. Das vorhandene Gasthaus hat keine offiziellen Gästezimmer. Auf Nachfrage beim Wirt gab dieser uns, nach kurzem überlegen, die Mitarbeiterwohnung die zur Zeit nicht belegt ist. So können wir die Nacht dort verbringen und den Abend an diesem natürlichen Waldsee genissen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Wirt für die super Unterkunft und die freundliche Aufnahme.

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28.08.2012

7. Tourtag: St. Felix Weiher - Rifugio Predaja

Heute starten wir bei wolkenlosem Himmel am Felix Weiher und fahren am ruhigen Felix Weiher vorbei, danach in herrlicher Berlandschaft  zum Gantkofel. Hier genießen wir die Aussicht auf den Hauptalpenkamm, Meran, Bozen und den Rosengarten. Die Bilder des heutige Tages zeigen diese Aussicht am besten. Danach geht es weiter zum Bait del Prinz und weiter zum Mendelpass. Die letzten Meter müssen wir hier auf einer Landstrasse fahren die wir am Mendelpass, nach einer kurzen Kaffeepause, schnell verlassen. Auf dem Weg zum Monte Roen haben wir immer wieder super Aussichten auf den Kalterer See und die Dolomiten, die Richtung Osten liegen. Nach dem Monte Roin geht ein extremer Trail abwärts, den mal wieder nur Manfred mehr rutschend als fahren meisterte, der Rest der Gruppe zieht es vor hier zu schieben. Danach biken wir zuerst auf schmalen Pfaden ud später auf guten Wegen über das Graunerjoch und Passo Predaia zum Refuigio Predaia. Hier beendeten wir unser heutige Etappe und beziehen hier unsere heutige Unterkunft.
Dieser Tag ist im Nachhinein betrachtet, der landschaftlich schönste Teil der Tour. Dies liegt sicher auch an dem mittlerwele idealem Bikewetter mit Sonne und entsprechenden Temperaturen.

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29.08.2012

8. Tourtag: Rifgio Predaja - Andalo

Der heutige Start beginnt mit einer Asphaltabfahrt. Kurz vor dem Ort Vervó geht es wieder links in den Wald und auf einem recht breiten Waldweg in ständigem bergauf und bergab weiter. Unterwegs hat Manfred Bremsprobleme die wir mit wechseln der Bremsbelege beheben können. Der weitere Weg führt uns am Castel Thun vorbei nach Denno. Die nun folgende Strecke ist uns von unserer Tour im Jahr 2006 bekannt. In Spormiore besuchen wir auch in diesem Jahr das Restaurant um einen guten Cappuccino zu trinken. Bei dem schönen Wetter durfte ein Eis natürlich nicht fehlen. Danach nehmen wir den letzten Aufstieg nach Andalo in Angriff. Hier ist unser heutiges Etappenende. Nach so vielen, sehr ruhigen Tagen kommen wir heute in die "Zivilisation" zurück. Die hier herschende Hektik sind wir nicht mehr gewohnt. Da es schon recht spät ist müssen wir hier eine Unterkunft suche. Diese finden wir auch im Hotel Milano. Zumindes hatten wir hier einen mit Video überwachten Raum für unser Bikes.

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30.08.2012

9. Tourtag: Andalo - Riva del Garda

 Heute, an unserem letzten Tourtag starten wir gegen 9:00 Uhr zum Passo Sankt Giovanni. Auf dem Weg dorthin haben wir sehr schöne Sicht auf den Lago Molveno. Nach dem Passo Giovanni beginnt eine extreme Abfahrt nach Lon mit bis zu 25% Gefälle. Auf diesen ca. 6 km vernichten wir mehr als 1.300 hm. Nach dieser extrem anstrengenden Afahrt geht es auf Radwegen an der Sarca entlang nach Arco, wo wir uns ein Eis genehmigten. Im Anschlus brechnen wir zu unserem Ziel nach Riva del Garda auf wo wir gegen 16:00 Uhr ankommen. Nach dem traditionellen Eis am Hafen geht es zum Hotel, dem Baya Azzurra in Torbole.

Nach dem Abendessen, auf dem Rückweg zu Hotel beginnt es zu regenen.

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31.08.2012

10. Tag: Ein Tag am Gardasee

Der vorgesehene Erholungstag am Gardasee fällt buchstäblich in Wasser. Es regnet den ganzen Tag, was man am  Gardasee so überhaupt nicht kennt. Klaus und HW relaxen im Hotel wärend Manfred und ich eine Bummel durch Torbole machen. Gegen Abend hört der Regen langsam auf und wir gehen gemeinsam nach Riva zum Abendessen.

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01.09.2012

11. Tag: Die Heimreise

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben packen wir unsere restlichen Utensilien ins Auto und starten  bei sonnigem Wetter gen Heimat.

       
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