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Von Oberstdorf zum Lago Maggiore

Transalp 2011

von Oberstdorf (Fischen) zum Lago Maggiore

Teilnehmer: Petra, Manfred, Klaus und Thomas

 

 
Tag Beschreibung der Etappe Entfer-
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Höhe
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06.09.2011   In diesem Jahr fahren wir auch einen Tag vor dem eigentlichen Start in Oberstdorf zu Manfred nach Stuttgart um dort am nächsten Tag die Tour zu beginnen. Gegen 12:30 hole ich Klaus in Taunusstein ab. Nach dem Verladen von Gepäck und Bike fahren wir nach Mannheim zu Petra, um diese aufzunehmen. Nach störungsfreier Fahrt kommen wir in Stuttgart, wie geplant gegen 16:30 Uhr an. Nach dem Verladen des Gepäcks von Manfred bekamen wir noch die schon traditionellen Maultaschen zum Abendessen. Nach einem guten Cappuccino von Manfred suchten wir unser Bett auf um am nächsten Morgen fit für den Beginn der Tour zu sein.    

 

 
07.09.2011

1. Tourtag: Oberstdorf - Au

Nach einem kleinen Frühstück und Manfreds legendärem Cappuccino starten wir gegen 7:00 in Stuttgart und sind  gegen 10:00 Uhr in Fischen, unserem eigentlichen Startort. Hier stellen wir unser Auto ab, dass auch in diesem Jahr von Transalp-Shuttle wieder zu unserem Zielort am Lago Maggiore überführt wird. Hier möchten wir anmerken, dass wir diesen angenehmen Dienst bereits zum dritten mal in Anspruch nehmen und diesen nur empfehlen können. Nachdem wir uns startfertig gemacht haben, fahren wir zu Iller und auf dem Illerradweg nach Oberstdorf, um vor dem eigendlichen Beginn noch einmal ein 2. Frühstück einzunehmen. Nach einem kurzen Abstecher in Heckmayers Bikeshop beginnen wir unsere Transalp 2011 in Oberstdorf. Wir verlassen Oberstdorf über Tiefenbach nach Rohrmoos. Hier machen wir einen kleinen Stopp und sehen uns die St. Anna Kapelle aus Holz an. Danach geht es gemütlich weiter nach Siebratsgfäll und weiter nach Au. In Au beenden wir den Tag und übernachten im Alpenhotel Post, das wir nur Jedem empfehlen können. Vor dem Abendessen liessen wir es uns im Wellnesbereich gutgehen. Das anschliessende, viergängige Abendessen war perfekt.

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08.09.2011

2. Tourtag: Au - St. Gerold

Der heutige Tag beginnt mit leichtem Regen, der aber  später langsam aufhört. Nachdem wir unsere Regenkleidung angelegt hatten, fahren wir gegen 10:00 Uhr los. Kurz nach Au geht es auf gut fahrbaren, aber an manchen Stellen über heftige Steigungen auf Naturwegen über die Zafernalpe hinauf zum Furkapass auf 1.900m. Nach dem Überqueren des Furkapasses geht es zuerst auf Naturwegen und später auf Asphalt an Fontanella vorbei  nach Sonntag bergab. Kurz vor Gerold beschliessen wir, im Gasthaus Kreuz zu übernachten.

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09.09.2011

3. Tourtag: St. Gerold - Pfälzer Hütte (Lichtenstein)

Bei bewölktem, aber trockenem Wetter starten wir um 10:00 Uhr und fahren zuerst auf Asphalt nach Thüringen und weiter über die Illbrücke nach Nentzing. Hier sehen wir auch unseren ersten Frischmilch Automaten, wieder etwas dazu gelernt! Jetzt geht es weiter auf einer wenig befahrenen Strasse bis zum Abzweig zur Gamp Alpe. Hier geht es jetzt noch am Anfang auf Asphalt und später auf Naturwegen die knapp 1.000m hinauf zur Mattleralm und Gampalpe. Hier kehren wir auf der Gampalpe ein und stärken uns ein wenig. Bei der Rast genießen wir die  schöne Aussicht. Gegen 15:00 Uhr brechen wir auf und fahren auf Pfaden und zuletzt schiebend zum Mattlerjoch auf 1.867m). Am Mattlerjoch überqueren wir die Grenze zum Fürstentum Lichtenstein. Hier geht es zuerst auf Pfaden und später auf guten Wegen nach Malbun dann  auf der Strasse weiter bis Steeg. Hier überlegten wir noch ob wir den Tag beenden sollen oder ob wir noch bis zum Einbrechen der Dunkelheit die Pfälzerhütte am Bretteljoch erreichen können. Nachdem uns die Wirtin tel. zugesichert hat, dass wir auf alle Fälle ein Bett und auch Essen bekommen entschlossen wir uns die vorliegenden 1.000m noch anzugehen. Zuerst ging es in der langsam untergehenden Sonne im Tal entlang bis die Steigung immer größer wurde und wir das ein oder andere Stück schiebend uns der Hütte näherten. Nach herrlichen Sonnenuntergang entschlossen wir uns, die mitgeführten Lampen am Bike zu befestigen und einzuschalten, da ansonsten der Weg nicht mehr zu sehen war. Gegen 20:45 Uhr erreichten wir dann bei stockdunkler Nacht unser Ziel, die Pfälzer Hütte. Hier wurden wir schon erwartet und mit einer deftigen Mahlzeit empfangen. Nach der notwendigen Körperreinigung legten wir uns ins Lager und schliefen auch nach dem wunderschönen Tag bald ein.

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10.09.2011

4. Tourtag: Pfälzer Hütte - Tamins (Schweiz)

Bei Sonnenschein, aber noch recht frischen Temperaturen starten wir kurz vor 10:00 Uhr an der Pfälzer Hütte und schieben zuerst einmal die nächsten 2 Stunden auf dem Liechtensteiner Höhenweg (teilweise in Oestereich) zum Barthümeljoch. Auch wenn dieser Weg an der ein oder anderen Stelle recht schwierig mit Bike zu begehen war, genossen wir die herrliche Aussicht auf und in die Alpen. Am Barthümeljoch überqueren wir die Schweizer Grenze. Das nächste Wegstück, quer über die sehr steile Wiesenfläche zur Fläscher Alp sollte man lieber auf dem weiterführenden Weg umgehen.  Dieser Weg ist bei trockenem Wetter gerade noch so mit schiebendem Bike zu begehen. Ich selbst rutsche in diesem steilen Gelände ca. 15 m mit Bike abwärst und konnte nach dieser Rutschpartie nur noch mit großer Mühe wieder den kaum erkennbaren Pfad erreichen. Ab der Fläscher Alp geht es wieder auf guten Alpwegen und herrlicher Aussicht von knapp 2.000m auf 500m abwärts nach Maienfeld. Da es bereits 17:00 Uhr war entschlossen wir uns, entgegen unserer Planung, den Kunkelspass auszulassen und am Rhein entlang über Chur unser geplantes Tagesziel "Tamins" anzusteuern. Hier fanden wir auch eine Unterkunft und beendeten dort diesen traumhaft schönen Tag.

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11.09.2011

5. Tourtag: Tamins - Obermutten

Heute starten wir, für uns schon recht früh, um 9:30 Uhr und fahren zuerst einmal bergab nach Reichenau. Hier überqueren wir am Bahnhof die Gleisanlage um unseren geplanten Weg  zu gelangen. Wir fahren jetzt, mit immer wieder perfekten Aussichten auf die Bergwelt und auf den Hinterrhein, auf teilweise sehr schönen Waldwegen und auch auf wenig befahrenen Landstraßen in Richtung Schinstrasse. Hier durchquerten wir eine stockdunkle Galerie und konnten einen super Blick in die die Albulaschlucht werfen.

Anschließend geht es noch nach Muldain und wieder abwärts zur Albulabrücke. Hier rasteten wir, um dann den Anstieg nach Obermutten zu anzugehen. Auch der heutige Tag endet mit einem Anstieg von 1.000m.   Auf einer neuen, sehr wenig befahren Strasse und später durch einen Tunnel fahren wir bis Mutten. Jetzt geht es auf einer Naturstrasse weiter bergauf bis nach Obermutten. Hier erreichen wir unser heutiges Ziel, den Berggasthaus Post in Obermutten. In diesem recht neuen Berggasthof wurden wir herzlich aufgenommen. Mit einem sehr guten Abendessen beendeten wir diesen schönen Tag. Am nächsten Tag bei der Abreise konnten wir auch noch feststellen, dass diese Unterkunft recht günstig ist.

 

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12.09.2011

6. Tourtag: Obermutten -Juf

Auch heute beginnen wir unsere Etappe bei herrlichem Sonnenschein in Obermutten. Nach ausgiebigem Frühstück und der schon erwähnten Überraschung über die, für Schweitzer Verhältnisse, günstige Unterbringung, beginnt der Tag zuerst einmal mit einem Almabtrieb. Auf unserem Weg kamen uns eine ganze Menge Kühe entgegen die wir zuerst einmal passieren lassen mussten. Nach einem Besuch der kleinen Holzkapelle in Obermutten fahren wir über Naturwege und einem Trail und dann bergab nach Zillis. Von hier fahren wir auf Radwegen und wenig befahrenen Strassen ins Avers über Andeer, Ausserfarra, Innerferra nach Avers und weiter nach Juf (2.126m), dem höchstgelegenen bewohnten Ort in der Schweiz. Von der Strasse konnten wir immer wieder sehr schöne Ausblicke auf den Avers Rhein. In Juf logierten wir in einem Lager der Pension Edelweiss.

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13.09.2011

7. Tag: Juf - Rebuschini (Lago di Como)

Heute starten wir bei wolkenfreiem Himmel, aber recht frischen Temperaturen bereits gegen 9:00 Uhr. Zuerst fahren wir auf einem Pfad taleinwärts bis es links steil bergauf zum "Fuorcla da la Valetta" auf 2128 m geht. Hier müssen wir auf der schmalen Spur schieben und zum Teil auch die Bikes tragen um auf dem Bergpfad voranzukommen. Als wir die Höhe erreicht haben, können wir auf dem schmalen Bergpfad mit dem Bike streckenweise fahren bis es zum letzten Mal steil zur Forcallina auf 2.672m  hinauf geht. Nach ausgiebiger Rast und dem Genuss der herrliche Aussicht können wir bald  auf einem super Trail bergab zum Septimerpass biken. Ab hier geht es auf der alten Römerstasse bis zur Alpe Maroz Dora und weiter auf guten Fahrwegen nach Cassaccia und auf einer Bikestrecke bis Stampa. Jezt fahren wir die Strasse entlang und überqueren in "Castasegna" die Grenze nach Italien. Im Val die Chiavenna fahren wir weiter auf dem Radweg über Crosse und Gordona, am Lago di Mazzola vorbei bis Rebuschini, wo wir nach einigem Suchen eine schöne Ferienwohnung in einem Ristorante in der Nähe des Lago di Como gefunden haben.

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14.09.2011

8. Tag: Rebuschini - Rifugio Mottafoiada

Beim Start am heutige Morgen war es schon recht warm.  Wir fahren auf Landstrassen und Radwegen am Comer See entlang bis wir in Gravedona beginnend auf kleine Strassen hinauf in Richtung Passo St. Jorio fahren. In Cravedona haben wir uns noch Verpflegung für ein Picknick eingekauft. Jetzt geht es auf diesen kleinen Strassen immer weiter bergauf. Wir durchqueren dabei immer wieder kleine Bergdörfer. In der Trottoria in Consiglio di Rumo machten wir, bei einem sehr freundlichen Wirt, kurz Rast und genossen die kalten Getränke. Mittlerweile ist es richtig heiss geworden, was sich auch an unserem Tempo auf der sich stehtig ansteigenden Strasse  bemerkbar machte. Gegegen 13:00 Uhr erreichten wir die Wallfahrtskirche St. Anna und machten auf der Wiese vor der Kapelle Rast. Unser fürstliches Mahl könnt ihr auf den Bildern bestaunen. Nach ausgiebiger Rast fahren wir noch weiter bis zum Rifugio Mottafoiada. Nachem wir uns nicht sicher waren, ob die Hütte am Passo Jorio noch geöffnet ist entscheisden wir uns, hier zu übernachten.

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15.09.2011

9. Rifugi Mottafoiada - Locarno / Lago Maggiore

Unser letzter Tag der diesjährigen Tour begann mit einer zähen Auffahrt von 1.200m auf 2.100m zum Passo St. Jorio. Hier konnnten wir feststellen, dass die dortige Hütte tatsächlich schon geschlossen war und somit unsere Entscheidung im Rifugio Mottafoiada zu übernachten die Richtige war.  Ab hier geht es auf einem sehr schmalen Bergpfad hinüber zur Alpe Biscia. Dieser Pfad ist nur zu Fuß und mit schiebendem Rad zu absolvieren. Ab hier geht es jetzt auf Schotterwegen bergab bis zur Hütte Capanna Gesero. Nach kurzer Rast bei dem sehr unfreundlichen Wirt fahren wir die Asphaltstrasse hinunter nach Gorduna. Diese Strecke führte durch einen Kastanienwald. Hier liegen teilweise so viele  Kastanien auf der Strasse, dass man die Geschwindigkeit stark reduzieren musste, um sicher die Abfahrt zu überstehen. Die restliche Strecke führte uns zum Teil auf Radwegen durch Bellinzona nach Locarno. Hier trafen wir uns mit dem Freund von Klaus um dann gemeinsam zum Ferienhaus in Cannero Riviera zu fahren. Den Plan mit dem Bike am Lago Magiore entlang nach Cannero Riviera zu fahren gaben wir nach den Schilderungen von Thomas auf. Wie wir nachher feststellen konnten war dies ein guter Rat. Der Verkehr auf dieser, für den Verkehr viel zu schmalen Strasse ist sicher lebensgefährlich. Thomas berichtete uns von mehreren Toten im Jahr. So holte ich unser Auto, dass wie in den vergangen Jahren von Bikeshuttle.de bereits nach Cannero gebracht wurde. Gemeinsam fahren wir jetzt ins Ferienhaus und geniesen die nächsten zwei Tage bis wir den Heimweg antreten.

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  Gesamtleistung: 470,35  12.272  

 

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