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Oberstdorf Gardasee, eine Kombination aus Heckmair und Albrecht Route

Transalp 2008

 

von Oberstdorf nach Riva del Garda

Teilnehmer: Klaus, Manferd, Ralf und Thomas

Tag

Beschreibung der Etappe Entfer-
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Höhe
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Höhen-
profil

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27.08.2008

Fahrt nach Oberstdorf und Treffen der Teilnehmer mit Übernachtung im Hotel Gruben. Diesen Tag nutzten wir noch um uns in Oberstdorf umzusehen und natürlich auch um  die Wiege der Transalpbewegung, den Radladen Heckmair zu besuchen.

       
28.08.2008

1. Tourtag:Oberstdorf - Freiburger Hütte 

Der Start erfolgte bei super Wetter in Oberstdorf.  Über Stillach- und Rappenalptal ging's zum Schrofenpass mit seiner legendären Leiter und weiter nach Lech. Nach kurzer Einkehr fuhren wir auf asphaltiertem aber autofreien Weg zum Formarinsee und weiter zur Freiburger Hütte, um dort zu übernachten.

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29.09.2008

2.Tourtag: Freiburger Hütte - Gargellen 

Freiburger Hütte, Raues Joch, Dalaas, Kristbergsattel, Schrunz und weiter nach St. Gallenkirchen. Hier mussten wir einen technischen Halt einlegen da eine Speiche von Ralfs Rad gebrochen war. Nach erfolgreicher Reparatur ging's weiter nach Gargellen. Hier fanden wir im Haus Wulfenia eine perfekte Unterkunft.
Neben, einem günstigen"Biker Preis", gab es auch noch Essen vom Feinsten. Diese Unterkunft können wir nur empfehlen.

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30.08.2008

3. Tourtag: Gargellen - Gasthaus Dürrboden 

Heute ging es früh aus den Betten um nach einem Bikerfrühstück über das Schlappiner Joch, Klosters und Davos zum Gasthaus Dürrboden zu gelangen. Die Sonne lies uns auch heute nicht im Stich und schien den ganzen Tag ununterbrochen. Die Übernachtung erfolgte im Gasthaus Dürrboden, der schlechtesten Unterkunft auf der gesamten Tour. Wir mussten uns in dem Toilettenvorraum mit eiskaltem Wasser an 2 kleinen Waschbecken "duschen".
Selbst bei Hütten in wesentlich höheren Lagen haben wir bisher eine solch schlechte hygienische Ausstattung nicht vorgefunden.

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31.08.2008

4. Tourtag Gasthaus Dürrboden - Livigno 

Am frühen Morgen starteten wir nach dem Frühstück um den Aufstieg zum Skalettapass anzugehen.Nachdem wir diesen erreicht hatten ging es durch ein wunderschönes Tal nach  S-Chanf wo wir eine kurze Cappuccino - Pause einlegten. Nach kleiner Stärkung fuhren wir weiter zum  Passo Chauchauna, der sich zumindes bei den letzten 400 Höhenmetern als äußerst unangenehm zeigte. Nicht nur dass es extrem steil nach oben ging, auch das Wetter verschlechterte sich allmählich. Zur Vorsicht machten wir unsere Rucksäcke regenfest und fuhren zügig die steile Abfahrt nach Livigno herunter. Dort bezogen wir Unterkunft im Hotel Bernina. Der Service war perfekt. Unsere Klamotten wurden mit sehr stark duftendem Waschmittel gewaschen und getrocknet. Der Duft war noch Tage später zu riechen.

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01.09.2008

5. Tourtag: Livigno - Tirano

Heute nieselte es beim Start in Livigno ein wenig, dies sollte sich aber bald wieder ändern. So fuhren wir auf der Landstraße zum Passo d'Eira und auf kleinen Wegen und Pfaden zum Passo della Vallaccia und weiter zum  Passo Val Viola. Hinter dem Pass nach kurzer Tragepassage ging's durch das wohl schönste Tal, dass wir bisher in den Alpen erlebt haben nach Campo und in einer rasanten Abfahrt bis  Poschiavo und weiter über die Grenze nach Tirano, wo wir in einer Pizzeria mit Zimmern  Unterkunft fanden.

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02.09.2008

6. Tourtag: Tirano - Passo Vivione

Heute fuhren wir nach gutem Frühstück zuerst auf einer mäßig befahrenen Strasse nach Stazzona und von dort bergauf bis kurz vor den Passo di Aprico. Hier bogen wir rechts ab um über kleine Wege zum Lago Belviso weiter zum Passo Venerocolo zu gelangen. Im Rifugio Christina stärkten wir uns noch einmal, um anschließend den Passo Venerocolo zu überqueren. Die letzten 400 Höhenmeter waren so das Schlimmste, was wir auf unseren Transalprouten bisher erlebt hatten. Wir mussten unsere Bikes durch extrem verblocktes Gelände tragen, schieben, und wie Klaus meinte auch wuchten um den Pass zu erreichen.
Da wir einige Höhenmeter sparen wollten, nutzten wir einen in der Karte eingezeichneten Pfad um den Passo Vivione zu erreichen. Das Wetter verschlechteret sich zusehens und wir waren plötzlich von Wolken umgeben, die kaum noch Sicht zuliessen. Es geschah, wie es kommen musste, wir verloren die Markierung und standen auf einmal mitten im Fels. Nach kurzer Überlegung entschlossen wir uns, vorsichtig zurück zu gehen und nach einer Markierung zu suchen. Wir hatten Glück und fanden die Markierung und die verpassten Abzweigung und folgten dem  wieder gefunden Pfad. Mit zügigem Gang bzw. mit gekonnter Fahrtechnik, vor allem von Manfred, erreichten wir unser Ziel, das Rifugio Albergo Vivione bei einbrechender Dunkelheit, um 21:00 Uhr.

Hier wurden wir freundlich empfangen und trotz der späten Uhrzeit noch verpflegt. Hierfür von uns noch einmal ein herzliches Dankeschön.

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03.09.2008

7. Tourtag: Passo Vivione - Passo Croce Domini

Heute vernichteten wir zu Beginn erst einmal 300 Hm, um anschliesend über den Passo di Campelli wieder hinaufzufahren. Danach gehts nach anfänglicher Rüttelpiste auf guten Sträßchen von 1892m auf 308m nach Breno. Hier wurden die Bremsen sehr stark gefordert, was man zum Teil auch hören konnte. In Breno rasteten wir. Danach begannen wir mit der Bergetappe zum Passo Croce Domini auf 1984 m.
Im Hotel Belvedere auf ca. 1400 m übernachteten wir.

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04.09.2008

8. Tourtag:Passo Crosse Domini - Riva 

Am heutigen Morgen erlebten wir zuerst eine Überraschung. Beim Bezahlen mussten wir feststellen, dass die Übernachtung zwar wie vereinbart, recht günstig war, allerdings das Essen jedoch sehr stark zu Buche schlug.
Bei leichtem Nieselregen gelangten wir auf der nur sehr wenig befahrene Straße zum Passo Croce Domini. Hier fuhren wir auf Schotterpiste mit guter Aussicht weiter zum Passo Maniva. Dort wurden wir durch eine Wegsperrung gezwungen von der geplanten Route abzuweichen und fuhren aus diesem Grunde direkt über Bagolino zum Lago de Itro, wo wir eine Pause einlegten.
Nach erfolgter Stärkung ging es jetzt zum Endspurt Richtung Riva über Storo, Lago di Ledro und der Ponalestrasse.

Am Wasserfall an der Straße zum Lago di Ledro erfrischte sich Manfred noch einmal in dem kalten Wasser.

In Riva gönnten wir uns das schon traditionelle Eis direkt am alten Hafen.

Im Anschluss begaben wir uns zu unserem bereits vorgebuchten Hotel Baia Azzurra direkt am Gardasee.

Hier war damit unser Ziel und das Ende der Tour 2008 erreicht.

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05.09.2008

Genuss pur. Dieser Tag ist wohl einer der Schönsten des ganzen Jahres. Tolles Buffetfrühstück im Garten des Baja Azzurra direkt am "Laufsteg" zwischen Hotel und See. Anschließend Kaffe trinken und Eis essen in Riva, Bike-Laden in Torbole anschauen, bei 25 ° Wassertemperatur im Gardasee schwimmen. Essen bis wirklich nichts mehr geht ... .  Achso, beim Heimweg zum Hotel noch vom Regenschauer überrascht worden.

   

 

 

06.09.2008 Rückfahrt nach Oberstdorf mit lecker Schmalz und Brot!
Übernachtung im Hotel Gruben. Wieder mal sehr leckeres Abendessen.
       
07.09.2008 Nach gemeinsamen Frühstück Heimfahrt für Manfred, Ralf und Thomas.
Klaus erwarten Kieke am Bahnhof in Kempten und fuhr mit ihr zurück für eine weitere Erholungswoche am Gardasee.
       
  Gesamtleistung: 413,63 13.210    

 

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